
W3-Professur für Philosophie mit Schwerpunkt Phänomenologie und Kulturphilosophie
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die jüngst mit dem Status als Exzellenzuniversität ausgezeichnet wurde, verfügt über ein attraktives Forschungsumfeld in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, das durch eine enge Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und bedeutenden Gedächtnisinstitutionen in der Region gekennzeichnet ist. Der Exzellenzcluster „Imaginamics. Practices and Dynamics of Social Imagining“ bündelt diese Kompetenzen zu einem fakultäten- und universitätsübergreifenden Forschungszusammenhang, der sich aus interdisziplinärer Perspektive mit dem Phänomen des sozialen Imaginierens befasst. Im Zentrum der Arbeit des Clusters stehen Prozesse des sozialen Imaginierens und die mit ihnen verbundenen Praktiken und Dynamiken.
Im Zusammenhang mit dem Exzellenzcluster „Imaginamics“ ist an der Philosophischen Fakultät zum 1. Oktober 2028 die W3-Professur für Philosophie mit Schwerpunkt Phänomenologie und Kulturphilosophie als vorgezogene Nachfolge zu besetzen.
Aufgabenbereiche
Die zu berufende Persönlichkeit (m/w/d) vertritt das Fach in Forschung und Lehre.
Der Schwerpunkt Phänomenologie wird so verstanden, dass die künftige Stelleninhaberin oder der künftige Stelleninhaber in der Erforschung der Geschichte der Phänomenologie und durch eigene systematische Arbeit gemäß dem traditionellen phänomenologischen Ansatz einschlägig ausgewiesen ist.
Der phänomenologische und kulturphilosophische Schwerpunkt ist durch Publikationen nachgewiesen, welche die Anschlussfähigkeit an die interdisziplinäre Erschließung von Dynamiken und Praktiken sozialen Imaginierens im Exzellenzcluster „Imaginamics“ dokumentieren.
Da die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber die Phänomenologie sowohl interdisziplinär als auch im Gespräch mit anderen philosophischen Traditionen vertreten wird, ist des Weiteren ein zweiter durch Publikationen belegter philosophischer Schwerpunkt außerhalb der phänomenologischen Tradition erforderlich.
Unsere künftige Kollegin oder unser künftiger Kollege kooperiert interdisziplinär und bringt ihr oder sein Wissen in den Dialog mit der Gesellschaft ein.
Anforderungsprofil
Wir erwarten die Bereitschaft, sich eventuell fehlende Kenntnisse der deutschen Sprache, die zur Lehre auf Deutsch und zur aktiven Mitarbeit in deutschsprachigen Gremien befähigen, innerhalb von drei Jahren anzueignen.
Voraussetzungen für die Bewerbung sind:
- ein abgeschlossenes Studium
- pädagogische Eignung
- die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, nachgewiesen durch eine Promotion sowie eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen
Die Ernennung als Professorin oder Professor erfolgt im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen gegeben sind.
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
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