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Head of Engineering

VeröffentlichtVeröffentlicht: vor 3 Wochen

Wir bei OKM erfinden, entwickeln und produzieren seit knapp 30 Jahren innovative und leistungsstarke geophysikalische Messgeräte. Wir unterstützen Archäologen, Geologen, Schatzsucher und Sicherheitskräfte weltweit mit unserer deutschen Ortungstechnologie. Werde Teil unseres Teams und bringe Dein Know-how an unserem Standort in Altenburg ein.

Tätigkeiten

Warum es diese Stelle gibt

OKM entwickelt und fertigt geophysikalische Messgeräte: Metalldetektoren, Bodenradar-Systeme, Magnetometer und Geoelektrik-Messtechnik. Unsere Kunden setzen diese Geräte im Feld ein – oft weit weg von Support und unter Bedingungen, die keine zweite Chance lassen. Was wir bauen, muss funktionieren.

Technologisch verschieben sich die Anforderungen deutlich. Ein Messgerät ist heute kein Kasten mit Display mehr, sondern ein vernetztes Produkt: Firmware, die per OTA aktualisiert wird, eine Companion-App, eine Bedienlogik, die sich an dem messen lassen muss, was Anwender aus ihrem Alltag gewohnt sind. Genau an dieser Schnittstelle – anspruchsvolle Messtechnik trifft moderne Produktentwicklung – suchen wir jemanden, der den Bereich fachlich anführt.

Die Rolle ist neu geschaffen. Du erbst keine gewachsenen Strukturen, die du erst abräumen musst. Du prägst, wie Hardware-Entwicklung bei OKM künftig funktioniert.

Was du verantwortest

Schaltungs- und Leiterplattenentwicklung: Du entwirfst Schaltungen, simulierst sie, layoutest Leiterplatten und begleitest sie bis in die Serie – mit modernen EDA-Werkzeugen wie Altium oder KiCad.

Eingebettete Firmware: Du entwickelst die Firmware unserer Geräte und debuggst sie an realer Hardware. Oszilloskop und Logic Analyzer sind Alltagswerkzeuge. Wo sinnvoll, führst du RTOS-Architekturen ein, statt an reinem Baremetal festzuhalten.

Vernetzte Geräte: BLE, WiFi, OTA-Updates, App-Anbindung. Dieser Bereich wächst bei uns spürbar, und du gestaltest ihn mit – in enger Abstimmung mit Software, App-Team und Industrial Design.

Dazu der Übergang in die Serie: DFM, EMV, Messtechnik, Zusammenarbeit mit Fertigung und Lieferanten. Ein Gerät ist für uns erst fertig, wenn es reproduzierbar und wirtschaftlich gebaut werden kann.

Wie du arbeitest

Diese Rolle ist ausdrücklich hands-on. Du leitest nicht aus der Distanz, sondern hast das Board vor dir auf dem Tisch. Wer nur noch Konzepte schreiben und Reviews moderieren möchte, wird hier nicht glücklich. Umgekehrt gilt genauso: Wer ausschließlich am eigenen Board arbeiten will und kein Interesse hat, Standards zu setzen und später ein Team zu führen, passt ebenfalls nicht.

Wir suchen die Kombination – technisch tief genug für fundierte Entscheidungen, mit dem Anspruch, den Bereich als Ganzes weiterzuentwickeln: Werkzeuge, Prozesse, Qualitätsniveau. Konkret heißt das Git-basierte Workflows, CI/CD, automatisierte Firmware-Tests und souveräner Umgang mit aktuellen Werkzeugen einschließlich KI. Nicht als Selbstzweck, sondern weil ein kleines Team nur so die Qualität und Geschwindigkeit erreicht, die wir brauchen.

Deine ersten Monate

Zuerst lernst du unsere Produkte kennen – indem du sie auseinandernimmst, vermisst und verstehst, welche Entscheidungen wie zustande kamen. Danach übernimmst du schrittweise die laufenden Hardware-Themen und bringst dein erstes eigenes Projekt auf den Weg. Wo Werkzeuge oder Abläufe nicht mehr zeitgemäß sind, erwarten wir einen konkreten Vorschlag – und die Bereitschaft, die Umstellung selbst zu treiben.

Der Teamaufbau beginnt, sobald du weißt, welche Profile du brauchst. Du entscheidest mit, wen wir einstellen, und führst diese Menschen anschließend. Vorhandene Führungserfahrung ist willkommen, aber keine Voraussetzung – wichtiger ist, dass du Führung willst und wir sie dir zutrauen.

Deine Perspektive

Wir besetzen diese Stelle mit einer klaren Entwicklungsperspektive Richtung CTO: technische Gesamtverantwortung über Hardware, Firmware, Software, Apps und CAD-Design. Das ist kein Versprechen, das wir mit dem Arbeitsvertrag einlösen, sondern ein Runway, den du dir erarbeitest. Wir sagen es trotzdem offen, weil wir jemanden suchen, der genau das anstrebt: mittlere Karrierephase, rund fünf Jahre einschlägige Praxis, klare Ambition auf mehr Verantwortung.

Standort

Die Rolle ist an Altenburg gebunden, mindestens drei bis vier Tage pro Woche vor Ort. Hardware entsteht nicht im Homeoffice – Labor, Messplatz und kurze Wege zu Fertigung und Kollegen sind Teil der Arbeit. Dafür bekommst du kurze Entscheidungswege, direkten Zugriff auf alle Disziplinen und siehst den Unterschied zwischen deiner Arbeit und dem fertigen Produkt.

Was wir suchen

Die Kernerfahrung: Du hast mindestens ein hochwertiges, modern gestaltetes Gerät mit überzeugender Bedienerfahrung zur Marktreife gebracht – allein oder im Team. Uns interessiert weniger die Branche als der Nachweis, dass du ein Produkt fertigbekommen hast.

Anforderungen

Leiter Hardware-Entwicklung mit voller fachlicher Verantwortung für den Bereich. Schaltungsentwicklung, eingebettete Firmware und vernetzte Geräte werden eigenständig vom Konzept bis zur Serie verantwortet.

Erfahrungslevel & Perspektive: Rund 5 Jahre einschlägige Praxis, mittlere Karrierephase. Klarer Entwicklungspfad bei OKM Richtung CTO mit Verantwortung für Hardware, Firmware, Software, Apps und CAD-Design.

Motivation: Will hardwareseitig etwas aufbauen – inklusive eines eigenen Teams – und hat spürbar Lust, herausragende Geräte zu entwickeln statt Bestehendes zu verwalten. Sieht Altenburg als langfristigen Standort.

Arbeitsweise: Ausgeprägte Hands-on-Mentalität. Bleibt selbst im Engineering aktiv: entwickelt, misst und debuggt an realer Hardware – mit modernen Methoden und Werkzeugen, nicht nach alten Mustern. Weder reiner Konzeptmensch noch reine Führungskraft.

Anspruch: A-Player im eigenen Fachgebie

Muss-Kriterien

  • Produkterfahrung (Kernkriterium): Nachweislich mindestens ein hochwertiges, modern gestaltetes Gerät mit starker UX (Consumer oder Profi-Anwendung) allein oder im Team erfolgreich zur Marktreife gebracht.
  • Schaltungs- und PCB-Design mit modernen EDA-Tools (z. B. Altium, KiCad) inklusive Schaltungssimulation (SPICE-Derivate).
  • Embedded-Firmware: eigenständige Entwicklung und Debugging auf realer Hardware (Oszilloskop, Logic Analyzer).
  • Haltung: erkennbarer Antrieb, exzellente Geräte zu bauen; selbstständige, strukturierte Arbeitsweise.
  • Präsenz: überwiegende Vor-Ort-Arbeit in Altenburg, mindestens 3–4 Tage pro Woche

Stark von Vorteil

Technik

  • Moderne RTOS-Architekturen statt reinem Baremetal
  • Git-basierte Workflows mit CI/CD und automatisierten Firmware-Tests
  • Vernetzte Geräte: BLE/WiFi, OTA-Updates, Anbindung an Companion-Apps
  • Radar-Technik (SFCW/FMCW/GPR) und HF-Grundlagen
  • Serienüberführung/DFM, EMV und Messtechnik
  • Souveräner Einsatz moderner Werkzeuge inklusive KI in der Produktentwicklung

Zusammenarbeit & Entwicklung

  • Führungsambition und -potenzial: jemand, dem wir Führung zutrauen und der sich ein eigenes Team aufbauen will.
  • Affinität zu Industrial Design/UX und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Design- und App-Teams
  • Studium im Bereich Elektronikentwicklung oder gleichwertig fundierte Praxis
  • Schnelle Auffassungsgabe, Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, hohe Eigenmotivation

Team

Die Hardware-Entwicklung ist bei OKM Teil eines kompakten Entwicklungsbereichs, in dem alle Disziplinen unter einem Dach sitzen: Elektronik, eingebettete Firmware, Software und Apps sowie CAD/Industrial Design. Das heißt in der Praxis, dass zwischen Idee, Schaltung, Firmware und Bedienoberfläche keine Abteilungsgrenzen liegen, sondern kurze Wege.

Du übernimmst die fachliche Verantwortung für den Hardware-Bereich. Zum Start berichtet dir noch niemand direkt – das ist bewusst so: Wir wollen, dass du das Team nach deinen eigenen Anforderungen aufbaust, statt eine vorhandene Konstellation zu übernehmen. Welche Profile wir zuerst besetzen, entscheidest du mit.

Bis dahin arbeitest du eng mit den Kolleginnen und Kollegen aus Firmware/Software, App-Entwicklung und Konstruktion/Design zusammen sowie mit Fertigung und Einkauf, wenn Geräte in die Serie gehen. Berichten wirst du an die Geschäftsführung.

Was das Umfeld ausmacht: Wir sind klein genug, dass Entscheidungen im Gespräch fallen und nicht in Gremien. Prototypen liegen im Haus, nicht bei einem Dienstleister. Und die Distanz zwischen dem, was du entwickelst, und dem, was am Ende beim Kunden im Feld ankommt, ist kurz genug, dass du sie tatsächlich überblickst.

Bewerbungsprozess

Bewerbungsprozess

  1. Bewerbung – Lebenslauf genügt, Anschreiben ist optional. Interessanter als ein Motivationsschreiben: ein kurzer Hinweis auf ein Gerät oder Projekt, an dem du maßgeblich beteiligt warst.
  2. Erstgespräch (ca. 30–45 Min., remote) – gegenseitiges Kennenlernen, Rolle, Rahmenbedingungen.
  3. Fachgespräch (vor Ort) – wir sprechen im Detail über deine bisherigen Projekte: Architekturentscheidungen, Debugging, Serienüberführung.
  4. Tag vor Ort in Altenburg – Labor und Produkte ansehen, Team kennenlernen, offene Fragen klären. Reisekosten übernehmen wir.
  5. Angebot – in der Regel innerhalb weniger Tage nach dem Vor-Ort-Termin.

Der gesamte Prozess dauert typischerweise 2–4 Wochen. Ansprechpartner ist Stephan Grund.